Exchange Rates

Was verursacht Kursschwankungen?

Für alle Währungen weltweit war dieses Jahr sehr heftig. Die Coronasperren brachten den europäischen Devisenmarkt mit politischen und ökonomischen Turbulenzen durcheinander,wie seit dem Brexit-Referendum in 2016 nicht mehr.

Die erheblichen Eurokursschwankungen im März 2020 sorgten zunächst für einen enormen Anstieg des Euro gegenüber dem britischen Pfund. Diese holte dann aber mit Kursanstieg auf. Sowohl Großbritannien wie auch die Eurozone standen unter Lockdowns, was ist der Grund für die ganzen Kursschwankungen?

es ist allgemein bekannt, dass die Wechselkurse von jetzt auf gleich schwanken können, immerhin werden zwei unterschiedliche Währungen miteinander verglichen. Der Hintergrund jenseits der Mathematik dazu ist wesentlich komplexer. Erforschen wir also die Welt des Finanzhandels um Antworten zu erhalten.

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Warum schwanken Wechselkurse?

Was lässt eine Währung steigen und fallen? Nun ja, bei allen Schwankungen liegt zunächst immer das Grundprinzip von Angebot und Nachfrage vor.

In Ländern mit freier Währung verhält es sich exakt wie bei Mangos oder dem neuen iPhone11: Bei hoher Nachfrage (fast immer gleichbedeutend mit geringem Angebot), steigt der Preis.

Soweit, so gut. Was lässt denn nun das Angebot steigen und fallen? Dabei spielen viele Faktoren zusammen – Regierungsentscheidungen, beispielsweise, aber auch Verbrauchervertrauen oder politische Unruhen.

Wie beeinflussen Zinsen Währungsschwankungen?

Geldversorgung und Zinsen beeinflussen die Währungsnachfrage mit am stärksten. Beides steht unter Kontrolle der Regierung und der Zentralbanken und dienen als Werkzeug, die Wirtschaft und die Landeswährung zu beeinflussen.

In Großbritannien legt die Bank of England den offiziellen Zinssatz fest, den Basiszinssatz der Bank of England. Dieser wiederum bestimmt die Zinsen, wenn du einen Kredit aufnimmst. Gegenwärtig liegt der Basiszinssatz bei 0,1%, ein historisches Tief, im Vergleich dazu lag er im November 1979 bei einem Höchststand von 17 %.

Währungsangebot bedeutet genau das, was der Name sagt, die Gesamtsumme an Geld, die gegenwärtig im Landesumlauf ist. Wenn also höhere Summen einer Währung bestehen, verringert sich der Wert dieser Währung gegenüber ausländischen Währungen, und der Wechselkurs sinkt. Ein großes Währungsangebot ist ebenfalls mit niedrigen Zinssätzen verbunden (noch mal, weil ein größeres Angebot eine niedrigere Nachfrage bedeutet).

Niedrige Zinsen sorgen also dafür, dass sich der Wert einer Währung verringert, weil Investoren eine niedrige Kapitalrendite für diese Währung erhalten. Das lässt niedrige Zinssätze zunächst als schlechte Nachricht erscheinen.

Auf der anderen Seite, längerfristig betrachtet gibt es aber noch andere Gründe warum Regierungen sich für Zinsensenkung entscheiden: niedrige Zinsen veranlassen Menschen, Schulden aufzunehmen und Geld auszugeben, was die Wirtschaft ankurbelt.

Wieso verursacht eine Inflation Kursverlust?

Bei einem weiteren Detail muss man aufpassen und das ist Inflation. Wenn eine Inflation (steigende Preise) zu groß wird, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt, kann das wirtschaftliche Unsicherheit und Währungsabwertung verursachen.

Ganz einfach: Wenn die Leute es sich nicht mehr leisten können, wie sonst üblich einzukaufen, hat die Wirtschaft Schwierigkeiten, Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen.

Die Zentralbank würde gegen die Inflation die Zinsen anheben und so die Menschen veranlassen, ihr Geld zu sparen, anstelle es auszugeben. Die Nachfrage sinkt und die Inflation beruhigt sich wieder.

Niedrige Zinsen sorgen generell für einen niedrigen Wechselkurs, aber auch das Gegenteil ist der Fall: Hohe Zinsen bedeuten immer einen hohen Wechselkurs, weil Investoren hier im Vergleich zu anderen Währungen eine hohe Kapitalrendite erhalten.

Welchen Einfluss hat Marktsicherheit auf den Wechselkurs?

Verbunden mit dem oben Genannten gibt es einen übergeordneten Faktor: Sicherheit. Unablässig werden hierfür Konjunkturindikatoren und die gegenwärtige Situation überwacht um herauszufinden, wo Sicherheit vorherrscht und wo sie fehlt.

Eine starke, sichere Wirtschaft, mit Verbrauchervertrauen, dass sich in hohen Konsumausgaben, niedriger Arbeitslosigkeit, boomendem Wohnungsmarkt und Wachstum des Bruttoinlandsprodukts niederschlägt – das alles lockt Investoren und lässt die Nachfrage einer Landeswährung wachsen.

Verschwinden diese Wirtschaftsfaktoren in Zeiten politischer Unruhen, bedeuten diese die apokalyptischen Reiter für die nationalen Wirtschaft.

Das vertreibt ausländische Investitoren und sorgt für den Abschwung der Währungsnachfrage, woraufhin weltweit der Wert sinkt. So sorgte beispielsweise die Unsicherheit über die Auswirkungen des Brexit-Votums zum Sterling-Kurssturz. Wenn es also um den langfristigen Werterhalt einer Währung geht, sind Vertrauen und Sicherheit die Signalwörter. Kurzfristig? Wie schon gesagt, es ist kompliziert.

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